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ENTWICKLUNGSARBEIT BEI DEN MASSAI IN TANSANIA
-FRAU SEIN IM LAND DER MASSAI
 

Das Leben der Frauen im Massailand

Das Dasein der Frauen ist bestimmt von der Fürsorge für die Familie - und der Unterordnung im Patriarchat.

Wenn eine Frau das 12.-16. Lebensjahr erreicht hat, wird sie verheiratet. Den Zeitpunkt der Heirat und den Mann bestimmt allein der Vater. Zur Verheiratung gehört gleichzeitig die Beschneidung des Mädchens kurze Zeit vor der Heirat. Meist wird ein Mädchen in einen fremden Clan verheiratet bzw. verkauft. Der Vater erhält für seine Tochter nämlich einen nicht unerheblichen Brautpreis, der üblicher Weise in Rindern gezahlt wird.

Im Boma sind die Frauen für das Leben verantwortlich. Ihnen kommt dabei eine Vielzahl von Aufgaben zu. Dazu zählt der Bau der Hütten, in denen sie zusammen mit ihren Kindern leben. Die Frauen sind es auch, die ein Boma mit Wasser versorgen. Mit Eseln machen sie sich zu den meist weit entfernten Wasserstellen auf und transportieren die schwere Last in das Dorf zurück.

Neben dem Kochen sind die Frauen noch für die Beschaffung von Brennholz für das Kochfeuer, sowie für das abendliche und morgendliche Melken der Tiere zuständig.

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VERANTWORTUNG FÜR DIE FAMILIE
Im Massailand ist es üblich, dass die Frauen die meisten praktischen Arbeiten erledigen: hier wird eine Ziegenhaut zum Trocknen aufgespannt.
SUCHE NACH BRENNHOLZ
Das Suchen und der Transport von Brennholz nehmen oft viel Zeit in Anspruch. Mit einem Lederriemen trägt diese Frau ihr Holz quasi auf dem Kopf.