Weit über die Grenzen Afrikas hinaus sind die Massai für ihre Kultur bekannt.

Die Massai sind ein Nomadenvolk, das in der Steppe Südkenias und Nordtansanias lebt.

Man nimmt an, dass die Vorfahren der Massai vor drei bis vier Jahrhunderten aus dem heutigen Sudan in die Gegend östlich des Victoriasees zogen.

Ihr Lebensraum ist heute in weiten Teilen als Massai-Steppe bekannt.
Über viele Jahrhunderte hinweg konnten die Massai ihre Kultur und Tradition bewahren.

Doch sehen sich die Massai neuen Herausforderungen durch Veränderungen in ihrem Lebensraum gegenüber.

Insbesondere durch die Verdrängung aus ihrem historischen Stammesgebiet durch Tourismus und Landwirtschaft schrumpft das lebensnotwendige Weidegebiet.

Durch die fortschreitende Abholzung und den Klimawandel nimmt die Versteppung zu und die Trockenperioden zwischen den Regenzeiten verlängern sich.
Die Massai leben in großen Familienverbänden, welche von den Ältesten geführt werden.

Das Dasein der Frauen ist bestimmt von der Fürsorge für die Familie - und der Unterordnung im Patriarchat. So fällt der Großteil der Arbeit, wie Kochen, Wasser holen, Melken sowie der Beschaffung des Brennholzes, den Frauen und Mädchen zu.

Junge Mädchen werden häufig noch beschnitten und im Alter von 12-16 Jahren für einen Brautpreis verheiratet.

Die Männer und Jungen arbeiten als Hirten und sind im historischen Kontext für die Sicherheit der Familie verantwortlich.
Hilfe für die Massai möchte durch ein nachhaltiges Bildungsangebot den Massai die Möglichkeit geben sich ihren Herausforderungen zu stellen und weiterhin ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Hilfe für die Massai sieht, dass Unterdrückung von Frauen und Mädchen keinen Platz in dieser Welt hat und engagiert sich die Rolle der Frauen zu stärken, um es ihnen zu ermöglichen ihre Position innerhalb der Massaikultur von innenheraus zu stärken.
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